Ein in neuwertigem Zustand schwer zu findender Nennwert.
Es handelt sich um eine städtische Ausgabe, die Danzigs Antwort auf den Zustrom minderwertiger und unterbewerteter Münzen in die Stadt darstellte. Sie war die dritte Ausgabe dieses Nennwerts zur Zeit König Augusts. Der Stadtrat beauftragte den Münzmeister Oeckerman mit der Prägung, nachdem die Missbräuche seines Vorgängers ans Licht gekommen waren, und ein Teil der Auflage dieses Jahrgangs diente gerade dazu, die schlechten Ort-Münzen von Schwerdtner aufzukaufen.
Das Stück ist in münzfrischem Zustand, mit erhaltenem Spiegel im Hintergrund, der auf der Rückseite besonders schön ist. An einigen Stellen leicht unterprägt, ansonsten mit sehr schönen Details.
Variante mit der Nennwertangabe (1–8) über einem breiten Kranz, durch ein Schwert geteilt.
Eine in so schönem Erhaltungszustand seltene Münze.





